23. Mai 2017

[Rezension] Meredith Jaeger - Die Zeit, in der wir träumten

Titel: Die Zeit, in der wir träumten
Autor: Meredith Jaeger
Seiten: 398
Buchart: Taschenbuch
Verlag: atb
ISBN: 978-3-7466-3296-4
Kosten: 12,99 €
Erschienen am: 17. März 2017
Genre: Roman





Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet - und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten - und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen. 




Meredith Jaeger hat jahrelang die Welt bereist und auf vielen verschiedenen Kontinenten gelebt, bevor sie sich mit ihrem Mann und ihrem Hund wieder in ihrer Heimatstadt San Francisco niederließ. Ihre Vorfahren stammen aus Deutschland, und als sie Deutsch lernte, um die Verbindung zu den Wurzeln ihrer Familie nicht zu verlieren, steiß sie auf die Geschichte, die sie zu diesem Roman inspirierte. 




Ein tolles Debüt der Autorin Meredith Jaeger. Die Autorin zaubert eine schöne aber auch traurige Geschichte aufs Papier. Ihr Schreibstil schwingt den Leser angenehm durch das Buch, sodass man sich richtig toll in die Geschichte hineinversetzen kann. Hier schreibt die Autorin allerdings auch auf zwei Zeitebenen, die auch dem Inhalt an sich mehr Ausdruck verleihen. In deiner Ebene befinden wir uns in der Gegenwart mit Sarah Havensworth und in der anderen im Jahre 1876 mit Hanna. Auch bekommen wir einen Einblick wie Einwanderer um 1876 in San Francisco lebten und wie deren Umstände im Gegensatz zu Personen der Gesellschaft waren. Die Armut der Arbeiterklassen wird hier ziemlich deutlich hervorgehoben. Emotionen und Gefühle sind hier ebenfalls gut umgesetzt, sodass man auch wirklich nachvollziehen kann was die Figuren hier gerade fühlen. 
Ich finde allerdings, dass der Part von Hanna ein wenig zu viel in den Vordergrund tritt. Aber das macht das Buch nicht gleich schlecht. 

Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung für alle die gerne Famielensagen lesen. 

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Eulen. 



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